Gesundheitskommunikation

Gesundheit ist wichtig – keine Frage. Jeder fünfte Deutsche kann als „sehr gesundheitsbewusst“ beschrieben werden (IfD Allensbacher, AWA 2019). Mit Hochdruck wird aktuell auch an digitalen und mobilen Lösungen gearbeitet, um im Krankheitsfall die Therapie zu begleiten, den Patienten zu unterstützen oder gar präventiv wirksam zu werden. Eine der dafür notwendigen Voraussetzungen ist die Durchdringung unseres Alltags mit mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet). Mittlerweile besitzen etwa 80 Prozent der Deutschen ein solches Mobilgerät. Auch der Markt an Apps und Gadgets rund um die Gesundheit wächst. Dabei werden Gesundheits-Apps für chronisch Erkrankte häufig positiv wahrgenommen und auch lässt sich aufzeigen, dass Fitnessarmbänder bei Nutzern zu positiven Verhaltensänderungen führen (hier das pdf-Dokument zur Continentale-Studie 2019).

Das Potential mobiler Endgeräte für die Gesundheitskommunikation – mein Forschungsthema

Seit 2007 setzt sich das Smartphone unaufhörlich in unserem Alltag durch. Mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet werden in den unterschiedlichsten sozialen Situationen genutzt und sind bereits heute Bestandteil unserer Alltagspraktiken. Dies betrifft auch kommunikative Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Gesundheit, Rehabilitation und Prävention. Insbesondere die Prävention ist ein wichtiges Gebiet, sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft. Hier bieten Mobilgeräte mittlerweile eine ganze Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten. Das Potential der Mobilgeräte für die gesundheitliche Prävention steht daher im Mittelpunkt meiner Dissertationsarbeit. Mein Hauptinteresse gilt dabei der strukturellen Einbettung im Alltagshandeln und der Frage nach der Motivation für die Nutzung präventiver Angebote.

Die Betreuung erfolgt durch Professor Dr. Patrick Rössler, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Kommunikationsforschung an der Universität Erfurt.