Technischen Anforderungen berücksichtigen | Fotos für Blog und Web (5/6)

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[Teil 5 der Serie “Fotos für Blog und Web”]

Bei der Gestaltung von Webseiten geht es nicht nur um das schöne Aussehen. Wichtig ist ebenso die Performance der Seite, die Ladezeit der Seite. Für Besucher, die mobil ins Internet gehen ist dies auch aus Kostengründen interessant. Darauf sollte man achten. Ein weiterer Punkt ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) da die Ladezeit einen wichtigen Faktor bei der Bewertung der Site darstellt. So bleibt für Sie als Webmaster die richtige Bildgröße, die Auflösung und das Dateiformat zu bedenken. Alles drei lässt sich über die Kamerasoftware oder ein Bildbearbeitungssystem einstellen.

Bildgröße

Mit hoher Wahrscheinlichkeit nutzen Sie ein Content-Management-System (CMS) für Ihren Blog. In der Designvorlage (Theme, Template oder ähnlich benannt) sind bestimmte Darstellungsgrößen von Bildern bereits festgelegt. Bereiten Sie ihre Bilder für genau diese Darstellung vor. Jedes ‚Mehr‘ wird Ihnen bei der Darstellung keine Punkte bringen aber die Bilder unnötig größer machen.

Bildauflösung

Die Bildauflösung bezeichnet wie viele Pixel (Bildpunkte) an Bildinformation auf einem bestimmten Bildbereich angeordnet werden. Je geringer die Bildauflösung desto kleiner die Datei und desto gröber (pixeliger) das Bild in der Anzeige. Der Standard für Internetdarstellungen liegt bei 72 dpi (Dots per Inch, also Bildpunkte per Zoll). Daran sollte man sich halten. Wer Bilder in einer Bilderschau einpflegen möchte sollte die schlussendliche Anzeigegröße beachten, die Bildauflösung bleibt dabei jedoch ebenfalls bei 72 dpi.

Dateiformat

Den meisten Nutzern ist das .jpg-Format ein Begriff. Es ist ein Standard mit breiter Anwendbarkeit und wird häufig im Netz benutzt. Es ist ebenso ein Standard im Bereich der Kameras und ich kenne keine aktuelle Digitalkamera, die dieses Format nicht erzeugen kann. Die Qualität einer .jpeg-Datei lässt sich zudem über ein Bildbearbeitungsprogramm leicht anpassen und somit die Bildgröße kontrollieren. Das Ziel dabei ist immer eine möglichst kleine Bilddatei bei annehmbarer Qualität der Fotografie zu erzeugen.

Zwei weitere Formate sind auch zu beachten: .gif und .png. Im .gif-Format lassen sich Transparenzräume sicher einschließen, was besonders bei einem Logo sinnvoll sein kann. Im XXX-Format hingegen besteht die Möglichkeit nur bestimmte Farbräume, welche auch tatsächlich im Bild vorkommen, einzuschließen und die Datei damit klein zu halten.

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